MZ RT 125 Ersatzteile

MZ RT 125 Ersatzteile schnell und einfach im Sausewind Shop finden

Die MZ RT 125 gilt als eines der weltweit am meisten nachgebauten Motorräder. Doch auch die Originale aus Zschopau waren mit rund 250.000 hergestellten Maschinen ein wahrer Verkaufsschlager, wobei ihr besonderes Design und die zuverlässige Bauweise auch heute noch so manches Sammlerherz höher schlagen lassen. Als eine der ältesten Maschinen aus der DDR ist sie natürlich besonders anfällig für eventuelle Altersschwächen, sodass regelmäßige Pflege- und Reparaturarbeiten unerlässlich sind. Um dir diese Aufgabe zu erleichtern, bekommst du hier jede Menge Ersatzteile: Und dabei handelt es sich oft sogar um Originalteile!

Du benötigst Hilfe? Kein Problem!

Wir versuchen gerne, dir so gut es geht behilflich zu sein! Wenn du also Fragen zu bestimmten Teilen hast, schreib uns! Und auch für den Fall, dass du noch ein ganz bestimmtes Ersatzteil suchst, nimm gerne Kontakt zu uns auf - vielleicht hast du Glück und unser Lager hat genau besagtes Teil für dich parat.

Tel.: 03372 44301-14
Mail: support@sausewind-shop.com

Die MZ RT 125 - Technische Daten

Motor Einzylinder-Zweitakt-Ottomotor
Vergaser BVF RT 17
Leistung 4,75 PS
Hub / Bohrung (mm) 58/52
Hubraum (ccm) 123 cm3
Kühlung Luft (Fahrtwind)
Batterie 12 V, 9 Ah
Getriebegänge 3
Schaltung Fußschaltung
Bereifung 2,5 x 19
Kraftstoffbehälterinhalt (l) 8
Leermasse 78 kg
Zulässige Gesamtmasse 228 kg
Höchstgeschwindigkeit etwa 75 km/h

So wechselst du die Batterie deiner MZ RT

Vor dem Start des Einbauens einer Batterie wird zuerst die Zündung ausgeschalten. Wenn das erledigt ist, kannst du loslegen: die Batterie befindet sich unter der Seitenabdeckung. Um heranzukommen, muss zunächst die Sitzbank gelöst werden (kleine Lasche darunter zur Entriegelung ziehen). Dann wird die Schraube, mit welcher die Seitenabdekung befestigt ist, entfernt und schon lässt sich die Seitenabdeckung mit einem kräftigen Ruck nach außen wegziehen. Falls die Batterie gewechselt werden muss und die alte erst entfernt werden muss, sollte darauf geachtet werden, dass erst links der Minuspol und danach rechts der Pluspol abgeschraubt wird, damit es keine Kurzschlüsse gibt. Vor dem neu Einsetzen überprüfe zunächst, ob der Entgasungsschlauch frei und nicht verstopft ist. Dann kann die Batterie eingesetzt und mit der Gummihalterung befestigt werden. Nach dem Anschluss des Entgasungsschlauches wird zunächst der Pluspol und dann der Minuspol festgeschraubt. Nach der erneuten Befestigung der Seitenabdeckung und der Sitzbank kann das ganze durch Starten der Zündung und Nutzung der Blinker überprüft werden: Funktioniert beides, ist das ein gutes Zeichen!

Von der IFA RT 125/1 zur MZ 125/2

Die MZ RT oder auch MZ 125 hat ihren historischen Ursprung in der Vorkriegsmaschine RT 125 und wurde in Zschopau zwischen 1950 und 1965 produziert. Genaugenommen ist die RT 125/1 noch ein IFA-Modell, denn erst 1956 wurde das Werk in "VEB Motorradwerk Zschopau" oder MZ umbenannt. Mit dieser Umbenennung wurde auch die IFA RT 125/1 zur MZ 125/2. Das "RT" wurde also aus dem Namen gekürzt, offiziell zumindest. Trotzdem nannte man die Maschine immer RT 125/2.

Die Neuerungen, die die IFA RT 125/1 im Vergleich zum Vorgängermodell, der IFA RT 125, hat, kann man von außen kaum sehen. Dabei geht es beispielsweise um Rahmenverbindungen, die Teleskopgabel, die Hinterradfederung, die Radlager, die Kupplung, das Getriebe, aber auch um viele andere Einzelteile, die verbessert wurden. Die MZ RT 125/2 hat im Vergleich zur 125/1 außer 4 neuen Farben auch Verbesserungen an Bremse, Radführung und Speichen.

Wer stolzer Besitzer einer solchen Maschine ist, wird sich mit Sicherheit ganz besonders über die originale Betriebsanleitung der RT 125/2 freuen!

Die MZ RT 125/3 – das (fast) letzte seiner Art

Die MZ RT 125/3 war die finale Weiterentwicklung der RT-Reihe von IFA bzw. MZ. Auf den Markt gekommen ist dieses wunderschöne Exemplar ostdeutscher Ingenieurskunst im Jahr 1959. Die Leistung des Mopeds war auf 6,5 PS erhöht worden, außerdem besaß die MZ RT im Vergleich zu den Vorgängermodellen IFA RT 125/1 und MZ RT 125/2 ein Vierganggetriebe. Außerdem hat man auch auf Komfort Wert gelegt: Wer wollte, konnte sich die MZ RT 125/3 wahlweise auch mit Sitzbank – statt der Einzelsättel – bestellen. Nach der MZ RT 125/3 gab es auch noch eine MZ RT 125/4 – dabei handelt es sich aber um eine eher kaum dokumentierte Nachfertigung, die wegen der hohen Nachfrage nach der MZ RT 125/3 gebaut wurde.

Allen Typen gemein ist neben der Teleskopgabel auch der luftgekühlte Zweitaktmotor mit Schnürle Umkehrspülung und Flachkolben. Ab der RT 125/1 wurde erstmalig ein Kettenschlauch zum Schutz der anfälligen Ketten entwickelt und bei späteren Motorrädern übernommen.